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Ernährung in der Schwangerschaft
Es gibt nicht DIE richtige oder falsche Ernährung. Eine Schwangere sollte, noch mehr als sonst, darauf achten ausgewogen, regelmäßig, vitaminreich, abwechslungsreich und besonders genussvoll zu essen. Ob eine Schwangere Nahrungsergänzungsmittel oder Prophylaxen nehmen sollte ist eine ganz individuelle Entscheidung und es kann niemals für alle Frauen (pauschal) das Gleiche gelten. Eine Hebamme kann Ihnen eine ganz persönliche auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Typus abgestimmte Ernährungsberatung geben. Oder mit den Worten von Susun S. Weed ausgedrückt:
“Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören: reines Wasser, regulierte Atmung, reichlich Licht, liebevolle und respektvolle Beziehungen, Schönheit und Harmonie im täglichen Leben, positive und frohe Gedanken sowie lebenswichtige Nahrungsmittel“
Osteopathie
Osteopathie ist eine sanfte manuelle Therapie, die bei Problemen in der Schwangerschaft (Schmerzen, Atemnot, Sodbrennen u.a.) sehr hilfreich ist und den Körper auf die Geburt vorbereitet.
Therapeut-Empfehlung: Jeremy Frost
Dorn-Therapie in der Schwangerschaft
In der besonderen Situation der Schwangerschaft können durch die statischen (Körperhaltung) und hormonellen Veränderungen Beschwerden durch Blockaden in den Gelenken und der Wirbelsäule insbesondere auch des unteren Rückenbereiches auftreten. Mit der Dorn-Therapie kann dies in der akuten Situation sanft und ohne Medikamente behandelt werden. Weiterhin werden einfache Eigenübungen vergeben, um eine mittel- und langfristige Stabilisierung der Wirbelsäule und die Selbständigkeit der Klientin zu erreichen.
Therapeut-Empfehlung: Sven Koch
Akupunktur
Diese sanfte und tiefgreifende Arbeit beschleunigt nach der Geburt die Heilung und hilft die neue Situation anzunehmen. Auch bei einem Schwangerschaftswunsch kann hiermit unterstützend eingewirkt werden. Ebenso kann sie dabei helfen, eine Fehlgeburt zu verarbeiten. Auch können Frauen während der Schwangerschaft durch Akupunktur begleitet werden.
Therapeut-Empfehlung: Corinna Gripekoven
Lotusgeburt
Von einer Lotusgeburt spricht man, wenn nach der Geburt Kind und Plazenta miteinander verbunden bleiben d.h. die Nabelschnur wird nicht durchtrennt, Nabelschnur und Plazenta trocknen und fallen nach 3-10 Tagen von selbst ab.
Die Idee dazu stammt aus der Vorstellung, dass die Plazenta – die ja auch aus Ei und Samenzelle entstanden ist und somit zum Kind gehört – das Kind nach der Geburt nicht mehr physisch versorgt, wohl aber noch energetisch.
Auch ganz praktische Gründe können für eine Lotusgeburt sprechen wie z.B.:
- Eine größere Nährstoff-, Vitamin- und Mineralversorgung für das Baby
- Eine bessere Versorgung mit Stammzellen und mütterlichen Antikörpern
- Ein stabiler Blutdruck und ein selteneres Auftreten eines Atemnotsyndroms
Lotusgeburten sind keine neue Erfindung, es gibt sie noch heute in den Hochebenen von Kolumbien, genauso wie in Teilen Indonesiens. Auch die Pharaonen hatten einen nachweislichen Plazenta-Kult, bei dem die Plazenta bei dem Kind blieb. Lediglich der Name ist neu.